Imperium - Feste

Imperium - Feiertage und Feste

Im Imperium gibt es 4 große Feste, die jeweils zu Beginn einer Jahreszeit stattfinden und stets eine Woche dauern. Sie variieren je nach Stärke des Glaubens von Region zu Region und werden in jeder Provinz leicht anders begangen. Ansonsten gibt es noch viele regionale Feiertage und solche, die für das ganze Imperium gelten, wie zum Beispiel den Geburtstag des regierenden Imperators.

 

Fest der Erde

Die Woche nach der Tag- und Nachtgleiche im Frühling ist dem Gott Kamosch und der Erde geweiht. Mit diesem Fest, dem Fest des Erwachens, wird das Ende des Winters gefeiert. Während des einwöchigen Festes werden im ganzen Imperium Gottesdienste zu Ehren des ersten Kindes des Allvaters abgehalten, selbst die Städte der anderen vier Götter werden in den grünen und braunen Farben Kamoschs geschmückt. Diese Ehrerbietung soll zeigen, dass alle Wesen ohne die Stütze des Gottes der Erde nichts wären.

Für Strenggläubige ist es während dieser Woche verboten, Nahrung zu sich zu nehmen, die aus der Erde stammt. Das geht von Dingen wie Salz und Waldfrüchten bis hin zu Brot, das ja auch aus Getreide besteht.

Fest des Feuers

Wenn im Imperium in jeder Stadt Freudenfeuer brennen, dann ist es die Woche nach Mittsommer. Das zweite große Fest des imperialen Kalenders ist dem Feuer und der Göttin Masâth gewidmet. Während dieser Zeit werden die Nächte im Imperium zum Tag gemacht, mit riesigen Feuern auf den Plätzen und famosen Darbietungen des Ordo Fira. Mit Flammen bemalte Priester und Magier ziehen halb nackt durch die Straßen und schreien Lobpreisungen an die Göttin, während aus ihren Händen Feuer schlägt. Generell wird in dieser Woche all den Gefühlen freien Lauf gegeben, die man sonst nicht zeigt, man schreit, weint, lacht und lässt all das frei, was man sonst hinter einer Maske verbirgt.

Fest des Windes

Im Herbst, zur Zeit, an der Tag und Nacht gleich lang sind, beginnt das Fest des Windes, zur Ehre Lawlyns, der Göttin der Luft. Zu dieser Zeit ist es üblich, keine fliegenden Tiere zu verspeisen. Aber der eigentliche Sinn des Festes ist es, sich zu besinnen, dass die Grundlage der imperialen Kultur das Gespräch ist, und dass die Sprache das ist, was die Hochkultur der Menschen und Elfen ausmacht. Jeder Gläubige ist angehalten, jedweden Konflikt mit Worten und nicht mit Waffengewalt zu lösen, jedoch gilt es nicht als Frevel, sich zu verteidigen.

Fest des Wassers

Das Ende des imperialen Festkalenders bildet das Fest des Wassers, zu Ehren Merillions, es beginnt in der Nacht von Mittwinter und dauert ebenfalls eine Woche. Das Fest ist strikt in zwei Teile aufgeteilt. Vier Tage lang wird das Fest still und leise begangen, man besinnt sich auf das vergangene Jahr, rekapituliert, was man falsch gemacht hat oder was man vermisst hat, und am fünften Tag werden gute Vorsätze für das nächste Jahr geschlossen und man ruft den Namen des Gottes des Wandels an, auf dass er die guten Vorsätze Wirklichkeit werden lässt.