Die Einwohner

Die Einwohner

Ein Großteil der Ayvorraner entspringt dem ursprünglichen Menschengeschlecht Ayvorras. Die meisten Whenuaner, die sich in der Vergangenheit in Ayvorra niederließen, versuchten dem instabilen, magischen Netz ihrer Welt zu entfliehen. Auch einige der Rwang leben auf ayvorranischem Gebiet.

Alle nicht-menschlichen Rassen, zumindest vermutet man das, kamen einst aus den Spalten in der Südregion. Schon seit langem ansässige Gruppen (hier vor allem Elfen und Zwerge) gibt es wenige. Einzelne Familien oder einsame Wandere jeglicher Rasse, sowie alle erdenklichen Mischwesen sind jedoch vor allem in der Südregion nichts Ungewöhnliches.

Ostar:

Die Ost-Ayvorraner (oder ‚Ostar’) sind ein buntes Völkchen. Gen Süden hin nimmt die Anzahl der magiebegabten Personen stark zu. Auch Mischwesen diverser Welten sind in der Südregion keine solche Besonderheit wie andernorts.

Die Ost-Ayvorraner gelten im Allgemeinen als lebensfroh und den schönen Künsten zugetan.

Westar:

Die West-Ayvorraner (oder ‚Westar’) haben den Ruf, ernsthafter und verschlossener zu sein als ihre Nachbarn. West-Ayvorra ist berühmt für seine qualitativ hochwertigen Handwerksprodukte aber auch, für disziplinierte Söldnertruppen. In West-Ayvorra gibt es auch einige, teils sehr alte, Ritterorden. Magie ist weder verboten noch wird sie geahndet, doch der Grad an Misstrauen steigt, je näher man der Küstengegend kommt, vor allem weil im Nordwesten Ayvorras so gut wie keine Magier geboren werden.

Natürlich ist die Trennlinie dieser beiden „Völker“ praktisch nicht mehr zu ziehen. Nachdem Nord- und Südreich wieder vereint wurden hat sich die Bevölkerung zusehends vermischt. Ein leichter Mentalitätsunterschied ist jedoch zu merken. Die Ayvorraner selbst geben als Geburtsort meist ihre Grafschaft an und bezeichnen sich als Bürger des Großkönigreiches, nicht als Ostar oder Westar.

 

Namen

Ayvorras Namen sind so vielseitig wie die Bewohner selbst. Nachnamen sind bei der einfachen Bevölkerung unüblich, höhergestellte Persönlichkeiten tragen oft Titel, Herkunfts- oder Beinamen. In der Stadt haben sich auch in manchen Familien Berufsbezeichnungen als Nachname etabliert. Grafen werden üblicherweise nach ihrer Grafschaft benannt, so heißt der Hohe Herr Tekamar Graf Druchma.

 

Glaube

Prinzipiell sind die Ayvorraner sehr tolerant, was Glaubensgemeinschaften angeht, wenn auch die Ost-Ayvorraner die wahren Experimentierfreudigen sind und für jeden Kult die passenden Anhänger finden. Unter den West-Ayvorranern finden sich viele, die entweder gar nicht an höhere Mächte glauben oder aber dem Schicksal und der Zeit folgen. Göttergläubige hier hängen meist großen oder sehr alten Kulten an.

Eine Besonderheit gibt es im Ayvorranischen Pantheon: die faerunische Gottheit Leira hat hier Zuflucht gefunden, nachdem sie in den vergessenen Reichen scheinbar vernichtet wurde. Sie steht für Täuschung, Illusionen, Nebel und Schatten und hat bereits einmal dafür gesorgt, dass ein anderer Gott namens Wellengleicher, der ihr ähnliche Aspekte sein eigen nennt, nicht an Macht gewann.

Glaubensgemeinschaften, die in Ayvorra zu finden sind und bereits bespielt wurden: Accida (Göttin der Geheimnisse), Te'Masâth (Feuergöttin), Côsh (Drachengöttin, Behüterin magischer Kreaturen), Odimine (Paladingöttin), Loan'dirá (Göttin der Visionen und Gefühle), Nuru'thys (Gott von Leben, Tod und Gerechtigkeit).