Recht

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Außenpolitik

Die Beziehungen zu Whenua sind äußerst freundlich und von lukrativen Handelsbeziehungen gefestigt. Es besteht eine Auslieferungspolitik in beide Richtungen, sowie ein Friedensvertrag der besagt, dass Ayvorra niemals Feinde Whenuas unterstützen wird und Whenua keine Invasion der Halbinsel versucht.

 

Innenpolitik

Ayvorra ist in Grafschaften unterteilt, deren Zahl über die Jahrhunderte stark variierte. Jede Grafschaft macht ihre eigenen Gesetzte, die zentrale Verwaltung mit Vetorecht obliegt jedoch dem Königshaus.

Eisland

Fällt theoretisch unter königliches Herrschaftsgebiet, lebt aber praktisch in Anarchie, da es kaum zugänglich und bewohnbar ist.


Druchma

Nach dem Vorbild der Whenuanischen Gerichtshexer, der Lex Arcana, existiert hier ein Gremium an magiebegabten Richtern, die bereits vor etwa 100 Jahren ins Leben gerufen wurden und sich zu einer eigenen, elitären Institution verselbstständigt haben.


Südregion

Die Südgrenze der Grafschaft ist nicht klar zu ziehen, stattdessen gibt es hier eine legislative „Grauzone“, in der jeder „auf eigene Gefahr“ lebt. Verbrechen werden jedoch sehr wohl geahndet, wenn es zur Anzeige kommt.

In der Südregion hat sich unter Viviana der „Orden“ etabliert, ein Zusammenschluss Gelehrter und Magiebegabter die Recht sprechen. Dem Orden beizutreten steht jedem offen, der die Aufnahmeprüfung (die rigide Befragungen unter magischem Wahrheitszwang mit sich zieht) besteht.

 

Hestir

In Hestir benennt Graf Tyrilon Goldkind seine 11 Richter selbst. Jeder Richter hat einen kleinen Verwaltungsbezirk zu leiten. Seine Position wird bei Fehlgehen oder Ableben neu besetzt. Magische Beweise werden nur in Verbindung mit mundanen Beweisen akzeptiert.

 

Die 12 Inspektoren

Direkt der Königin unterstehen 12 Inspektoren, die nur ihrer persönlichen Rechtsprechung unterworfen sind und im ganzen Land, über die Grenzen der Grafschaften hinaus, oberste Staatsgewalt besitzen. Als Eliteeinheit nur in ihrem Auftrag entsandt, reisen sie meist unerkannt durch die Lande und sorgen für Informationen, Recht und Ordnung. Die Existenz dieser Gruppe ist in der Bevölkerung wohl bekannt, die Identität der einzelnen Inspektoren jedoch anonym. Jede/r von ihnen trägt einen magischen Kupferring, der sie eindeutig ausweist.

 

Das Heer

Die Südregion verfügt über ein großes, stehendes Heer. Ebenfalls verhältnismäßig große Truppen sind in Druchma und im Königsreich zu finden, wobei den Truppen des Königsreiches eher Verwaltungsarbeiten zufallen. Shirin, Beec und Hestir haben wenig Notwendigkeit für stehende Truppen, auch wenn in Hestir eine kleine Flotte zur Seeverteidigung zur Verfügung steht.

 

Das Magierheer

Ayvorra verfügt über ein Heer an ausgebildeten Magiern, dessen Truppenstärke streng geheim gehalten wird. Es wurde 287 G durch König Miahar gegründet, offiziell rein, um bei der Trockenlegung des Todesmoores zu helfen, inoffiziell wohl auch, um eine Absicherung gegen Außen zu haben.

 

Die Magieminister

Jede Grafschaft stellt drei Magieminister – rechtsgelehrte Magier die Fragen klären, die über die Grenze einer Grafschaft reichen oder das ganze Land betreffen. Ein weiterer Magieminister rekrutiert sich aus dem Magierheer. Diese 19 Minister werden jedes Jahr, abwechselnd in einer der Hauptstädte, einer strengen Prüfung ihrer Loyalität und Unbestechlichkeit unterzogen.

 

Sklaverei

Sklaverei ist auf ganz Ayvorra verboten, wird aber in Druchma, dem Königsreich und der Südregion nur in extremen Fällen von Gewaltanwendung verfolgt.

 

Der Schutzbrief

Ein magisches Dokument, für dessen Erhalt Name, Blut und Haar an offizieller Stelle (in den Hauptstädten oder bei einem Magieminister) zu hinterlegen sind. Der Schutzbrief sichert Bürgerrechte zu, verliert aber seine Gültigkeit sobald der Besitzer ein Verbrechen begeht.

 

Nekromantie

Nekromanten und Untote ohne Schutzbrief gelten als vogelfrei (einzige Ausnahme hierzu ist die Südregion, wo Nekromantie und Untod nur im Falle einer Anklage vor Gericht gebracht werden).

Es ist verboten, Untote gegen den Willen der Verstorbenen zu erheben. Das Einverständnis des Toten gilt als gegeben, wenn eine Befragung unter Wahrheitszwang – vor oder nach dem Ableben – von einem offiziell beglaubigtem Magier durchgeführt wurde. Die Einverständnisüberprüfung ist auf dem Schutzbrief zu vermerken, ansonsten ist der Schutzbrief nicht rechtsgültig.

 

Dämonologie

Es ist verboten, Dämonen zu beschwören oder einen Pakt mit ihnen einzugehen. Wer zu dem Zeitpunkt, da er Ayvorra betritt, bereits einen Pakt eingegangen ist hat sich einen Schutzbrief zu besorgen. Paktierer ohne Schutzbrief gelten als vogelfrei, ebenso wie Dämonen selbst (einzige Ausnahme hierzu ist die Südregion, wo Dämonen bzw. Paktierer nur im Falle einer Anklage vor Gericht gebracht werden).

Dämonische Mischwesen, deren dämonischer Anteil 50% oder weniger beträgt, haben Bürgerrechte. Werden sie straffällig müssen sie einen Schutzbrief besorgen oder gelten als vogelfrei.

 

Übliche Strafen

Strafarbeit, Geld- und Gefängnisstrafen sind häufig, Verstümmelungen verboten und die Todesstrafe wird nur bei besonders grausamen Verbrechen vom jeweiligen Grafen verhängt. In ländlichen Gegenden greift man oft auf körperliche Bestrafungen zurück, in den Städten ist der Pranger beliebt.

 

Religion

Jeder darf die Religion ausüben, die ihm genehm ist, wenn die Aspekte des Gottes nicht gegen die Gesetze Ayvorras verstoßen. (Götter die Mord, Raub, Dämonenbeschwörung, Gewalt etc. befürworten sind verboten).

Aufgrund des Aspektes des Untodes ist es der Muel’Sa Kirche (außer in der Südregion) verboten zu missionieren oder einen Tempel zu errichten. Kleinere Schreine sind zulässig. Wird ein Muel’Sa-Gläubiger beim Missionieren erwischt, droht ihm die Landesverweisung.